| Hufschutz
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Barhuf und
Eisenbeschlag
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Prinzipiell
sollte immer die Idealform bzw. natürlichste Form
des Hufschutzes angestrebt werden :
Der
Barhuf.
Steht jedoch ein Pferd im Dienste des Menschen, sei es als Arbeitstier
oder Sportgerät, so stößt man mit dem
Barfusspferd
schnell an seine Grenzen. Heutige Nutzungs- und Haltungsformen machen
selbst dem Pferd mit gesundem Huf und korrekter Stellung, vielfach das
Barhuflaufen unmöglich. Steinige Kiesstraßen ,
Asphalt und
gepflasterte Paddokboxen wirken auf die Hornsohle wie Schmirgelpapier
und nutzen den Huf stark ab. Bewegung auf harten Böden und
Wegen
schädigen Knorpel und Gelenke dauerhaft.
Aus diesen Gründen sucht man schon seit tausenden Jahren nach
geeigneten Hufschutzarten. Besonders in den letzten Jahren wurde die
Entwicklung neuer Materialien stark vorangetrieben und so steht dem
Pferdehalter nun ein breites Spektrum verschiedener innovativer
Hufschutzarten zur
Auswahl :
Eisenbeschlag
Der Eisenbeschlag ist die am häufigsten angewandte und
bekannteste
Art des Hufschutzes. Die Verwendung von Eisen für die
Herstellung
von Hufschutz bringt gegenüber den anderen Materialien die
größtmöglichen
Einsatzmöglichkeiten, besonders im
Bereich der orthopädischen Beschläge. Dem
Eisenbeschlag ist
noch heute die größte Bedeutung zuzumessen, er hat
jedoch
auch gravierende Nachteile:
- Ein
mit Eisen beschlagener Huf
zeigt Beeinträchtigungen des Hufmechanismus in der vertikalen
Ebene.
- Das
hohe Gewicht
verändert das natürliche Laufverhalten:
- Die
Stoßenergie beim
Auffußen wird verstärkt auf Huf und Gelenke
übertragen:
- Im
Bereich der Trachten kommt
es zu erhöhtem Abrieb ausgelöst durch horizontalen
Hufmechanismus.
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