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orthopädische Beschläge
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Lexikon

Der Hufbeschlag

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Hufschutz

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Alle sechs bis acht Wochen müssen die Hufe neu beschlagen werden. Wenn man länger wartet, hat das Tier Schmerzen weil der Huf nicht mehr zum Fesselstand passt und 50 Sehnen und Knochen überstrapaziert werden.

Das Beschlagen eines Pferdes erfordert viel Fingerspitzengefühl. Der Schmiedemeister und sein Team müssen nicht nur tierlieb sein, sondern auch die nötige Ruhe besitzen, damit das Pferd nicht nervös wird und austritt. Jedes Tier ist anders. Viele Pferde lassen die Prozedur geduldig über sich ergehen, doch temperamentvolle und junge Pferde wehren sich auch gerne mal.

Der Vorgang
Das Beschlagen sollte folgendermaßen durchgeführt werden. Man hält den jeweiligen Fuß des Pferdes hoch, damit dieser bearbeiten kann. Diese Tätigkeit ist mit körperlicher Anstrengung verbunden, da so ein Pferd je nach Größe ganz schön schwer sein kann und natürlich nicht immer ruhig hält.

Zuerst wird das alte Hufeisen entfernt und das dicke nachwachsende Horn, das etwa einen Zentimeter pro Monat nachwächst, vom Huf abgeschnitten. Dazu verwendet man ein Hufmesser und eine Hufklinge, Klopfschlegel oder Schneidezange. Dann wird der grobe Schnitt mit einer speziellen Raspel glatt gefeilt. Das Pferd hat bei diesem Vorgang keinerlei Schmerzen, es ist mit dem Fingernägel- oder Haareschneiden beim Menschen vergleichbar.

Inzwischen wird das Eisen nur noch selten über offenem Schmiedefeuer erhitzt, stattdessen kommt der transportable Gasofen, den Uwe Bumel immer in seinem Gepäck hat, zum Einsatz. Die Technik ist jedoch dieselbe, welche schon seit Jahrtausenden verwendet wurde.

Als Basis wird ein in der Fabrik gefertigtes Hufeisen verwendet und dem Pferd individuell angepasst. Der gelieferte Rohling kann allen Besonderheiten des Pferdes gerecht angefertigt werden. Komplett selbst geschmiedet wird ein Hufeisen nur noch selten. Hufeisen bestehen, wie der Name schon andeutet, oft aus Eisen oder aus Aluminium, auch Kunststoff setzt sich in den letzten Jahren immer mehr durch.

Der Rohling wird erhitzt, bis er glühend heiß ist und wird dem Pferd zum Anpassen auf den Huf gebrannt. Das heiße Hufeisen schafft sich damit ein perfektes Bett, in dem es dann liegt. Viele sind erstaunt, dass hierbei ein strenger Geruch entsteht. Das liegt daran, dass Horn verbrennt und so die Schnittstelle versiegelt, damit sie vor Bakterien geschützt ist. Am Amboss, der natürlich ebenfalls transportabel ist, bekommt das Eisen seinen letzten Schliff. Anschließend wird es mit langen Hufnägeln am Horn befestigt. Auch wenn viele es kaum glauben können: Das Pferd spürt davon nichts. Zum Abschluss werden mit einem so genannten Unterhauer kleine Nietbetten in die Hufe getrieben. Darin verschwinden die Nägel später nahezu und eine spätere Verletzungsgefahr ist für das Pferd ausgeschlossen.



 

Hufbeschlag
 
 


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